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Sportplatzgeschichte des SV March von 1948 bis 2008 Schon in den dreißiger Jahren und von 1948 bis 1960 vollzog sich der gesamte Spielbetrieb auf der sogenannten „Hofbauer Brach“ in der Nähe des Pfahls, die wegen des sandigen Untergrundes schnell abtrocknete und selbst nach ergiebigen Niederschlägen schon nach einigen Stunden bespielbar war. Die Tore hatten anfangs keine Netze, erst später ein Drahtgeflecht. An der Nordseite des Platzes diente ein herrliches, etwa 5 m hohes Quarzriff den Burschen als Tribüne; leider wurde dieses sehenswerte Naturgebilde im Zuge der Sportplatzau-flassung abgesprengt. Als 1960 der Spielbetrieb wegen Spielermangels eingestellt wurde, fiel die viel gelobte „Hofbauer Brach“ dem Pflug zum Opfer. Der Sportverein war damals finanziell nicht in der Lage, die Hofbauer Brach für den Preis einer Melkmaschine ( ca. 1100.- DM ) zu kaufen. Nachdem sich 1962 ein Wiederbeginn des Spielbetriebes abzeichnete, pachtete die Vorstandschaft das „Göstl-Grundstück“ an der B 85 und baute es unter der Regie von Franz Gürster mit den von der Fa. Streicher kostenlos zur Verfügung gestellten Maschinen nach Feierabend zum Fußballplatz um. Der Wiederbeginn des Spielbetriebes 1963 fand auf dem neuen Platz statt. Allerdings mussten sich die Spieler nach wie vor im Tanzsaal des Clublokals Wurzer umziehen und im Heizungsraum waschen; es fehlte noch ein Gebäude mitFunktionsräumen für Mannschaften und Schiedsrichter sowie mit sanitären Einrichtungen. Wegen der verkehrsgefährlichen und dorffernen Lage des Platzes, die besonders für den Schulsport ungünstig war, bemühten sich in den Jahren 1969 bis 1971 die beiden Vorstände Alois Krippl und Josef Wurzer, unterhalb der neuen Verbandsschule einen Sportplatz zu bauen. Ein wichtiger Schritt zur Verwirklichung dieses Zieles war der Ankauf desDachs- Grundstückes durch die Familie Wurzer, aber der Erwerb weiterer Grundstücke und vor allem die Verlegung der Hochspannungsleitung scheiterten an den finanziellen Forderungen. Vergebens wurde in Dorfnähe nach weiteren geeigneten Grundstücken gesucht, und als der Verein 1971 vor schwierigen Pachtverhandlungen stand, beschloss der Ausschuss des SV March am 12. Juni 1971, den Göstl-Platz zu kaufen. Der Entschluss fiel den Verantwortlichen des Vereins wegen der ungünstigen Lage des Platzes äußerst schwer, zur Aufrechterhaltung eines gesicherten Spielbetriebes war man aber dazu gezwungen. Außerdem sah der Beschluss vor, den Fußballplatz zu vergrößern und ein Vereinsheim zu errichten. Von 1971 bis 1976 wurde in einer beispielhaften Gemeinschaftsleistung dieser Plan verwirklicht. Besondere Unterstützung beim Bau des Spielfeldes erhielt der Sportverein durch amerikanische und britische Soldaten des Lagers Camp May, durch die Marcher Firmen Waschinger und Leidl sowie durch die Firma Josef Kasparbauer bei der Planung und beim Bau des Vereinsheimes. Nicht zu vergessen sind die mehr als viertausend Arbeitsstunden aktiver und passiver Mitglieder. |
Die "Hofbauer Brach"
Der Göstl-Platz an der B85
Der "Böcklberg"
Bau des Vereinsheims 1975 |
Während der Bauarbeiten trug der SV March seine Heimspiele zunächst in Regen, Patersdorf und Teisnach aus, bis schließlich als Ausweichplatz ein Grundstück von Andreas Dachs, der später sogenannte Böcklberg, zwischen March und Triefenried gepachtet werden konnte. Von 1989 bis 1991 wurden folgende Vorhaben verwirklicht: Bau der vier Asphaltbahnen, der Beleuchtungsanlage und des Vereinshäuschen (siehe Sparte Eis). Außerdem wurde das gesamte Fußballfeld mit Drainagen versehen, erweitert sowie eine neue Rasenfläche angelegt: Gesamtinvestitionen von 130 000 DM. 1992 wurde die Sportanlage des SV March an die Wasserleitung der Ortschaft angeschlossen und somit endgültig eine ausreichende Wasserzufuhr geschaffen. Von 1996 bis 1998 wurde das Vereinsheim des SV March einer Generalsanierung unterzogen: Dachisolierung, Einbau einer Heizung, Erneuerung aller Fliesenböden, neue Duschen, neue Dachrinnen, Ausbau des Weimannstüberls zu einem Gruppenraum, Erneuerung der Innentüren und Haustüren, Neuanstrich innen und außen sowie Erneuerung des gesamten Außenpflasters. Mit dem Neubau des Ausweich- und Trainingsplatzes konnte im Herbst 1996 begonnen werden, nachdem die Verhandlungen mit Walter Göstl, die seit 1985 diesbezüglich von Vorstand Georg Dachs geführt wurden, endlich zum Ziel geführt haben und das Grundstück zunächst für 25 Jahre gepachtet werden konnte. Von Herbst 96 bis zum Frühjahr 1997 wurde die Aufschüttung des Platzes durch die Fa. Streicher vollzogen, von Juli bis August 97 wurden die Drainagen gelegt, Humus aufgezogen und die Rasenfläche angelegt. Im Herbst 1997 wurde dann eine komplette Flutlichtanlage für diesen Platz errichtet und das gesamte Gelände eingezäunt; der Einbau der Tore und sonstige Restarbeiten werden bis zum Beginn des 50-jährigen Vereinsjubiläums erledigt. Im Zusammenhang mit dem Neubau des Ausweichplatzes wurde für den gesamten Sportplatz aucheine Lautsprecheranlage installiert. |